Polizei rät zu besseren Schlössern:

Frühe Dunkelheit lockt Rad-Diebe

Gleich sechs Fahrräder wurden am Mittwochabend gestohlen. Für die Polizei kommt das nicht überraschend.

In der dunklen Jahreszeit sind besonders viele Raddiebstähle zu verzeichnen. Die Polizei rät daher zu guten Schlössern.
dpa In der dunklen Jahreszeit sind besonders viele Raddiebstähle zu verzeichnen. Die Polizei rät daher zu guten Schlössern.

Für sechs Uckermärker endete der Mittwochabend mit Ärger. Denn als sie nach Dienst, Arbeit oder Einkaufen den Heimweg antreten wollten, mussten sie das gezwungenermaßen zu Fuß tun. In zwei Städten hatten gleich sechs mal Fahrraddiebe zugeschlagen. Allein fünf Räder verschwanden in Schwedt. Der Gesamtschaden beträgt nach Polizeiangaben fast 2000 Euro. Eine Mitarbeiterin eines Geschäftes im Oderzentrum hatte ihr Rad direkt am Personaleingang an einen Fahrradständer angeschlossen. Als sie nach Hause wollte, war das Rad weg. Das Rad hatte einen Wert von 480 Euro.

In der Flemsdorfer Straße in Schwedt verschwanden gleich zwei Räder im Wert von insgesamt 500 Euro. Ein weiteres Rad für 250 Euro verschwand ebenfalls am Odercenter in der Nähe des Parkplatzes. Ebenfalls in Schwedt wurde einer Dame ein 28-Zoll Fahrrad gestohlen. Hier lag der Schaden bei 590 Euro. Und in Prenzlau wurde in den Abendstunden ein Fahrrad vor einem Geschäftshaus in der Brüssower Allee gestohlen, Schaden 350 Euro.

Für die Polizei kommt die Häufig der Diebstähle nicht überraschend. Denn Statistiken belegen, dass in den Monaten zwischen Oktober und Dezember seit Jahren die meisten Fahrräder gestohlen werden. Pressesprecherin Bärbel Cotte-Weiß: „Wir sehen die Ursachen vor allem darin, dass es schon Dunkel ist, wenn noch viele Menschen unterwegs sind.“ Die Polizei rät daher auf die  Schlosswahl besonderes Augenmerk zu legen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung