Überreste von Demogegnern:

Garagen zeigen immer noch Graffitis

Die Demonstration im November lässt Prenzlau nicht los. Denn die Anti-Nazi-Sprüche, die vor der Demo in ganz Prenzlau auf Gebäude gesprüht worden, sind noch immer zu sehen.

Wie lange dieser Anblick gegenüber vom Prenzlauer Bahnhof noch zu sehen ist, ist ungewiss.
Rico Günther Wie lange dieser Anblick gegenüber vom Prenzlauer Bahnhof noch zu sehen ist, ist ungewiss.

Noch immer prangen an einem Garagenbau in der Brüssower Straße rote Schriftzüge, die dort nicht hingehören. Schon seit November sind die Schmierereien zu sehen, in der gesamten Stadt waren sie kurz vor der Demonstration auf dem Prenzlauer Marktberg am 14. November aufgetaucht. Unter anderem waren auch die ehemalige Pitstop-Werkstatt an der Babette-Kreuzung und Wohnhäuser in der Dr.-Wilhelm-Külz-, der Mühlmannstraße und der Schwedter Straße besprüht worden.

Die Schmierereien sind mit proletarisch-revolutionäre Jugend Schwedt unterzeichnet sowie mit roten Sternen und Hammer und Sichel versehen. Auf einer linken Internetseite positioniert sich diese Gruppe als „Antifa-Kader“ und gegen die „rassistische Stimmung“ der Protestierenden, sie bekennen sich zu der „Aktion“, wie sie die Graffiti-Schmierereien selbst nennen. Wie Polizeisprecher Gerald Pillkuhn sagte, ermittelt die Prenzlauer Polizei bereits gegen die unbekannten Sprüher.

Die Garagen in der Brüssower Straße werden von der Stadt an Privatpersonen verpachtet. Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, kann das Graffiti nicht entfernt werden, erfuhr der Uckermark Kurier aus der Stadtverwaltung Prenzlau.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung