Drastische Einschnitte :

Geldnot wird für Theater zum Drama

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt können nicht mehr weiter arbeiten wie bisher. Die finanzielle Ausstattung der Kulturstätte ist prekär. Jetzt zieht der Intendant die Notbremse.

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind in finanzielle Schieflage geraten.
Archiv/ Monika Strehlow Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind in finanzielle Schieflage geraten.

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) stecken in finanziellen Schwierigkeiten und müssen einen Kredit in Höhe von 600 000 Euro beantragen. „Wegen steigender Personalkosten durch Tariferhöhungen und Energiepreiserhöhungen bei gleichbleibender Bezuschussung durch die öffentliche Hand ist unser Theater seit mehreren Jahren unterfinanziert“, erklärte Intendant Reinhard Simon am Dienstag in Schwedt.

Er kündigte Kürzungen beim Personal und im Programm sowie leicht steigende Kartenpreise ab der Spielzeit 2014/2015 an. Auf betriebsbedingte Kündigungen will das Haus verzichten, Stellen mit auslaufenden Verträgen sollen jedoch nicht wieder besetzt werden. Insgesamt sollen auf diese Weise 300 000 Euro gespart werden.

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