Schaurig-schöner Umzug durch die Stadt:

Gespensterjagd im Park

Ein scheinbar kilometerlanger Lampionwurm schlängelt sich durch den Stadtpark. Tausende Kinder und Eltern nehmen an dem schaurig schönen Umzug der Prenzlauer Kindereinrichtungen zum Seebad teil. Dort gibt es eine spektakuläre Überraschung.

Amelie (6) und Alina Ferger (8) nahmen mit Mama Anja Ferger (30) am Lampionumzug teil.  
Benjamin Vorhölter Amelie (6) und Alina Ferger (8) nahmen mit Mama Anja Ferger (30) am Lampionumzug teil.  

„Wir sind zum ersten Mal dabei und finden es toll, dass man sich verkleiden kann. Der Umzug ist super organisiert. Die Kerzen am Wegrand sind eine tolle Idee“, meinte Katharina Maaß, die ihren Sohn beim Lampionumzug begleitete. „Über 3500 Teilnehmer nahmen an dem Spektakel teil. Das ist weitaus mehr als im vergangenen Jahr“, berichtete Bärbel Krömke vom Amt für Bildung, Kultur und Soziales. Die Kindertagesstätten unter der Trägerschaft der Stadt Prenzlau hatten den großen Umzug organisiert. Die Kameraden der Prenzlauer Feuerwehr und der Polizei unterstützten den Marsch durch den gespenstischen Stadtpark. „Der Lampionumzug ist sehr beliebt. Es kommen Familien aus Berlin und Hamburg extra für den Umzug. Diese verbringen dann gern ein verlängertes Wochenende in der Kreisstadt“, meinte Krömke, die an den als Hexen und Gespenstern verkleideten Kita-Mitarbeiterinnen vorbei kam.

Am Ufer des Unteruckersees wartete sie wie viele Kinder und Eltern auf die spektakuläre Überraschung von Silvio Grensing. Der bot den Lampionträgern eine atemberaubende Feuerwerksshow. Die Atmosphäre begeisterte auch Thorben Maaß. „Toll, wir sind nächstes Jahr bestimmt wieder dabei“, meinte Mama Katharina.

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