Millimeter-Arbeit:

Mega-Windrad durch Prenzlau transportiert

Dieses Schauspiel wollten sich viele Prenzlauer nicht entgehen lassen: Mit zehn Schwerlast-Lkw wurden in der Nacht zu Dienstag Teile eines gigantischen Windrads durch die Stadt bugsiert.

Gigantische Teile der Windkraftanlage wurden zentimetergenau durch die Kreisstadt manövriert.
Franz Roge Gigantische Teile der Windkraftanlage wurden zentimetergenau durch die Kreisstadt manövriert.

Soviel Menschen tummeln sich in der Kreisstadt der Uckermark um Mitternacht sonst kaum auf der Straße. In der Nacht zu Dienstag wollten sich viele Prenzlauer das Spektakel nicht entgehen lassen. Ein Schwerlasttransport bugsierte ein in zehn Teile zerlegtes Windrad durch die Stadt in Richtung Windfeld Storkow. Der für 23 Uhr angekündigte Transport verzögerte sich um gut eine Stunde. Nach Angaben des Unternehmens war der Zug auf der Autobahn aufgehalten worden.

Erst gegen 23 Uhr war der Konvoi dann an der Ausfahrt Prenzlau an der A20 bei Baumgarten auf die Landesstraße in Richtung Prenzlau aufgefahren. Gegen 23.40 Uhr rollte dann der erste Transporter über die Brücke auf die Babette-Kreuzung zu. Viele Zuschauer hatten sich mit Fotoapparaten und Kameras bewaffnet.

Bis zu einer Länge von 55 Metern

Zügig fuhr die Kolonne durch die Stadt. Um die Durchfahrt zu ermöglichen, waren am Tage zuvor bereits die Ampelanlagen abgebaut worden.

Knifflig wurde es dann an der Polizei-Kreuzung. Dort ging es um Millimeter, als die 55 Meter langen Rotor-Blätter in Richtung Marktberg abbiegen mussten.

Bereits vor Wochen hatte man mehrere Strecken abgemessen. Schließlich war die durch Prenzlau die beste.

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