Autobahn 11 gesperrt:

Granaten in Schmölln gesprengt

Nahe der Autobahnbrücke in Schmölln musste Mittwoch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg zur Detonation gebracht werden. Für knapp eine Stunde ging auf den umliegenden Straße nichts mehr.

Zwei Rauchsäulen kündeten von der Sprengung der zwei Mörsergranaten.
Carsten Korfmacher Zwei Rauchsäulen kündeten von der Sprengung der zwei Mörsergranaten.

Zwei Mörsergranaten haben am Mittwoch ab 11 Uhr den Verkehr auf der Autobahn 11 und zwei Landesstraßen lahmgelegt. An der Autobahnbrücke in Schmölln mussten die Fundmunition gesprengt werden. Die Autobahn 11 wurde insgesamt sechs Kilometer in beide Richtungen um die Anschlussstelle Schmölln voll gesperrt, ebenso die Landesstraßen 25 nach Schmölln und die 283 nach Grünz. Sogar ein Überflugverbot wurde ausgesprochen.

Die Granaten wurden im Zweiten Weltkrieg offenbar von deutschen Truppen verlegt, um Panzer alliierter Truppen abzuwehren. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburg hatten festgestellt, das die Munition nicht entschärft werden konnte und deshalb vor Ort gesprengt werden musste.

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Kommentare (1)

Seit knapp 20 Jahren kann man hier m Nordkurier regelmäßig über die Munitionsfunde an der A11 lesen, wen ich mich nicht irre waren es wohl bisher 3 Seeminen, 2 Bombenverminungen von Brücken und noch diverse kleinere Funde. Nie wurde danach komplett die ehemalige Wotan-Linie nach Munitionsresten abgesucht und jedes mal ist man überrascht, dass da immer noch was liegt! Und das obwohl es seit Kriegsende, die Spatzen von den Dächern pfiffen, was da im Boden liegt. Also irgendwer pennt da wohl - Fortsetzung folgt!