Militärschießplatz wird Solarpark:

Granaten neben Kannen und Kühlschränken

Der alte Truppenübungsplatz bei Kröchlendorff wird derzeit nach Munition und Waffen abgesucht. Die Munitionsbergungsteams sind die Vorboten eines Millionen-Projektes, das im April 2016 fertiggestellt sein soll.

Kampfmittelberäumer Robert Beuschel zeigt auf den aussortierten zivilen Müll, unter dem sich auch Stahlhelme und ähnliches fanden.
Monika Strehlow Kampfmittelberäumer Robert Beuschel zeigt auf den aussortierten zivilen Müll, unter dem sich auch Stahlhelme und ähnliches fanden.

Seit Wochen suchen Männer der Röhll Munitionsbergung GmbH aus Frankfurt (Oder) auf dem alten Truppenübungsplatz bei Kröchlendorff nach Resten von Munition oder Waffen. Sie finden tatsächlich zurückgelassene Munition und Waffenreste. In der Nähe der Kreisstraße legten sie aber auch eine kleine Müllkippe frei  - samt alter Kannen und Kühlschränke.

Die Kampfmittelberäumer sind die Vorboten eines zehn Hektar großen Solarparks, das die Hamburger Enerparc AG für zehn Millionen Euro auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bauen will. Am 18. Dezember ist die Baugenehmigung erteilt worden. Im April 2016 soll das Solarfeld mit einer Leistung von zehn Megawatt ans Netz gehen. Dazu werden 40 000 Solar-Module verbaut, die mit jährlich zehn Gigawattstunden nahezu 3000 Haushalte versorgen könnten, rechnet Stefan Müller von der Enerparc AG vor.

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