Granate bei Schmölln:

Granatensprengung lässt Verkehr stillstehen

Die kontrollierte Sprengung einer russischen Granate aus dem Zweiten Weltkrieg forderte Autofahrern auf der A 11 und der L 25 ein wenig Geduld ab.

Diese Sprenggranate entdeckten Spezialisten für baubegleitende Kampfmittelbergung im Boden der Baustelle an der A11 bei Schmölln.
Melanie Zimmermann Diese Sprenggranate entdeckten Spezialisten für baubegleitende Kampfmittelbergung im Boden der Baustelle an der A11 bei Schmölln.

Etwas mehr als eine Stunde ist am Mittwochmorgen verkehrstechnisch nichts mehr für Autofahrer auf der A 11 zwischen dem Kreuz Uckermark und der Anschlussstelle Penkun sowie der L 25 bei Schmölln gegangen. Grund hierfür war die kontrollierte Sprengung einer russischen Granate vom Typ OF-350-A durch ein Team des Brandenburgischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes.

Um 10.30 Uhr gab Truppführer André Vogel den Startschuss zur Sprengung, die bereits nach etwas mehr als 60 Minuten erfolgreich und ohne große Schäden wieder beendet war, sodass die Polizei auch die umliegenden Straßen im Sperrgebiet wieder freigeben konnte.

Die Granate war am Dienstagnachmittag im Rahmen einer baubegleitenden Kampfmittelbergung, die derzeit auf der Baustelle von Mitarbeitern der Strabag AG durchgeführt wird, entdeckt worden. Da sich ihr Fundort direkt neben eine Hochdruckgasleitung befand, musste die Munition zunächst händisch dem Boden entnommen und anschließend an einer anderen Stelle zur Detonation gebracht werden.