Feuerteufel schlägt wieder zu:

Grauenvoller Tod im Hühnerstall

Der vierte Garten in Folge ist in der Nacht zum Sonntag in Prenzlau abgefackelt. Adelheid und Horst Ziese standen am Morgen nicht nur vor den Trümmern ihrer kleinen Viehställe, sondern hatten auch tote Tiere zu beklagen.

Die Kadaver der verendeten Hühner.
Claudia Marsal Die Kadaver der verendeten Hühner.

Das Grauen nimmt kein Ende. Wieder musste die Prenzlauer Feuerwehr zu einem Gartenbrand ausrücken. Diesmal blieb es nicht beim Sachschaden. Die Kameraden konnten zwar dank Anwohner Gernot Pinnow im letzten Moment ein Übergreifen der Flammen auf den Bungalow in der Winterfeldtstraße verhindern. Aber für die zwölf Hühner des Ehepaares Ziese kam jede Hilfe zu spät. Sie waren im angrenzenden Stall bereits jämmerlich erstickt. Auch eins der Kaninchen hatte Feuer gefangen, war dann aber noch in Sicherheit gebracht worden.

Der Brand ist der vierte in Folge in der Kreisstadt. Auch in Schönwerder hat am Wochenende ein Schuppen gebrannt. Wer die Brände legt und ob es einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar. Bislang gibt es keine Zeugenhinweise. Wer etwas gesehen hat, sollte sich dringend bei der Polizei melden. Denn langsam macht sich große Angst breit unter den Laupenpiepern der Region. Einige erwägen nächtliche Streifen im Alleingang.

Telefon: 03984 350

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