Milchhof expandiert:

Große Runde vor dem Baustart

Rund 25 Millionen Euro will der neue Mehrheitseigner der Uckermärker Milch GmbH investieren. Dort soll in Zukunft Babynahrung hergestellt werden.

Dr. Karl Gschwend von der Hochdorf AG erläuterte das Bauprojekt auf dem Prenzlauer Milchhof.
Monika Strehlow Dr. Karl Gschwend von der Hochdorf AG erläuterte das Bauprojekt auf dem Prenzlauer Milchhof.

Fünf Monate nach dem Einstieg der schweizerischen Hochdorf-Gruppe in die Uckermärker Milch GmbH stellt der neue Mehrheitseigner, die Hochdorf Swiss Nutrition AG, ein Projekt vor. 25 Millionen Euro sollen im Prenzlauer Milchhof in den Aufbau einer Babynahrungsstrecke fließen. „So der Stand heute. Billiger wird es nicht“, erklärte Dr. Karl Gschwend am Mittwoch. Dem Projektleiter zufolge gehört das Unternehmen zu den drei größten Milchverarbeitern der Schweiz. Neben der Produktion von Milchderivaten und der Verarbeitung von Weizenkeimen richtet sich der Fokus auf Babynahrung.

Dafür soll der Prenzlauer Standort ausgebaut werden. Am Mittwoch präsentierte Karl Gschwend der Prenzlauer Verwaltungsspitze, Vertretern aller beteiligten Genehmigungsbehörden sowie den Nachbarn im Gewerbegebiet Ost das Vorhaben. Die erste Dose Babynahrung soll im Herbst 2016 den Prenzlauer Milchhof verlassen. Das bedeutet: Bis etwa August sollte der Bauantrag zum einen für die Umrüstung – bei laufendem Betrieb – einer der Trockentürme genehmigt sein. Zudem soll ein fünfter Trockenturm auf dem Gelände gebaut werden. Ziel ist es, jährlich bis zu 35  000 Tonnen Milchpulver für Babynahrung herzustellen.

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