Stadtverordnete im Zwiespalt:

Gymnasium abgeben oder nicht?

In Prenzlau diskutieren die Stadtverordneten, ob sich die Stadt die Schule noch leisten kann. Hohe finanzielle Belastungen der Stadt und Millionen-Beträge für die Sanierung.

Den Schülern mag es egal sein, wer Herr im Hause "Gymnasium" ist. Die Stadtverordneten haben allerdings damit ihre Schwierigkeiten.
Thomas Walther Den Schülern mag es egal sein, wer Herr im Hause "Gymnasium" ist. Die Stadtverordneten haben allerdings damit ihre Schwierigkeiten.

Nicht zum ersten Mal steht die Zukunft des Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums zur Debatte. Soll die Stadt die Trägerschaft behalten oder soll es an den Kreis abgegeben werden? Mit dieser Frage schlagen sich derzeit die Abgeordneten der Stadt herum. Das Gymnasium muss dringend saniert werden. Allein die zwingend notwendigen Brandschutzsanierungen kosten über eine Million Euro. Zudem stehen der  Stadt im nächsten Jahr hohe finanzielle Forderungen für die Essenversorgung in den kommunalen Kitas ins Haus.

Angesichts eines satten Minus für den Haushalt 2016 steht die Frage, das Gymnasium an den Kreis abzugeben, in diesem Jahr um so drängender. Allerdings sind die Abgeordneten uneins. Die einen wollen die finanzielle Notbremse ziehen, die anderen wollen mit dem Erhalt des Gymnasium auch die inhaltliche Bestimmung behalten.

Die Entscheidung fällt auf der nächsten Sitzung der Stadtverordneten Anfang Dezember.

 

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