Träger-Wechsel:

Gymnasium geht an den Kreis

Auf der jüngsten Sitzung entschieden sich die Stadtverordneten mit 20 gegen sieben Stimmen für die Abgabe. Zuvor gab es eine lange und zum Teil hitzige Diskussion darüber.

Für die Schüler sollte sich durch den neuen Träger nichts ändern.
Thomas Walther Für die Schüler sollte sich durch den neuen Träger nichts ändern.

An dem 1. Januar 2017 wird das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in die Trägerschaft des Kreises übergehen. Das beschlossen die Stadtverordneten am Donnerstagabend nach längerer und zum Teil hitzig geführter Diskussion. Damit geht eine über 400-jährige Zugehörigkeit der Schule zur Stadt zu Ende.

Die Abgeordneten hatten sich dazu entschieden, nachdem klar wurde, dass die Stadt das Geld für notwendige Sanierungen, unter anderem Brandschutzmaßnahmen für 1,15 Millionen Euro, derzeit nicht hat. Allein die in den nächsten Jahren notwendigen Baumaßnahmen an verschiedenen Straßen in der Stadt kosten rund fünf Millionen Euro. Dazu kommen Kosten für Grundschulen und Kitas, rechnete Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) den Abgeordneten vor. Daher müsste man auch abwägen, welche soziale Maßnahmen für welchen Personenkreis durch die Stadt finanziert würden.

 

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