Fundmunition gesprengt:

Halb Schmölln vier Stunden verwaist

Zwölf Panzergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg mussten am Donnerstagvormittag unschädlich gemacht werden. Evakuierungen und die Vorbereitung der Sprengung zogen sich über Stunden hin.

Die Sprengstelle vor den Toren Schmöllns wird vorbereitet.
Matthias Bruck Die Sprengstelle vor den Toren Schmöllns wird vorbereitet.

Ohne Probleme verlief am Donnerstagmittag die Sprengung von Fundmunition in der Nähe von Schmölln. Zwölf Panzergranaten deutscher Produktion aus dem zweiten Weltkrieg waren bei Bauarbeiten auf einem Firmengrundstück gefunden worden. Nach Einschätzung von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren sie nicht mehr transportfähig.

Schon morgens um 8.30 Uhr begannen unter der Leitung von Sprengmeister André Vogel die Vorbereitungen der Sprengung, die vor den Toren Schmöllns erfolgen sollte. In einem Sicherheitsradius von 500 Metern mussten die Bewohner von Häusern evakuiert werden. Das halbe Dorf war davon betroffen. Die nahe Autobahn 11, die durch den Sicherheitsbereich führt, musste für den Verkehr vollkommen gesperrt werden.

Kurz nach Mittag waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Ein dumpfer Knall zeugte von der Sprengung, mit der die explosive Hinterlassenschaft aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht werden konnten. Gegen 12.30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Einwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren, die Autobahn wurde wieder freigegeben.

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