Schäden durch Brunnenbohrung:

Halbe Million Euro zur Gefahrenabwehr notwendig

Die illegale Bohrung eines Brunnens in Gollmitz, die zu unabsehbaren Schäden auf den betroffenen Grundstücken geführt haben, wird jetzt den Kreistag beschäftigen. Er soll eine Eilentscheidung des Landrates absegnen, zunächst 500 000 Euro für die Begrenzung des Schadens einzusetzen.

Peter Quass hofft, dass er sein Haus nicht endgültig aufgeben muss.
UMTV Peter Quass hofft, dass er sein Haus nicht endgültig aufgeben muss.

An der havarierten Bohrstelle in Gollmitz muss der Landkreis Uckermark weitere Untersuchungen vornehmen. Außerdem sollen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen werden. 500 000 Euro will der Landkreis zunächst dafür einsetzen. Die Kreistagsabgeordneten sollen am Mittwoch, dem 2. März, in einer entsprechenden Eilentscheidung dieser außerplanmäßigen Ausgabe zustimmen.

In dem Ort war ein illegale Brunnenbohrung missglückt und hatte Wohnhäuser und eine Straße unterspült. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Der Landkreis hatte beschlossen, die von den Schäden betroffenen Grundstücke nicht aufzugeben und bis zur Klärung des Vorfalls die Kosten der Havarie zu übernehmen.

Die jetzt beantragte Summe soll für weitere Untersuchungen es Baugrundes und für die vermessungstechnische Überwachung der betroffenen Grundstücke eingesetzt werden. Außerdem sollen Entlastungsbrunnen errichtet werden, um den Grundwasserspiegel in diesem Bereich zu senken. 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung