Erfolgsstory im Osten :

Heimkehrer setzen auf duftende Königin

Vor zehn Jahren kamen Carmen und Maik Flemming aus Westdeutschland zurück und gründeten eine eigene Firma. Trotzdem sind sie nicht auf Rosen gebettet, sondern müssen immer neue Ideen umsetzen.

Antje Köckeritz (links) stöbert regelmäßig auf dem Rosenhof von Carmen und Maik Flemming (von links) nach Neuheiten.
Monika Strehlow Antje Köckeritz (links) stöbert regelmäßig auf dem Rosenhof von Carmen und Maik Flemming (von links) nach Neuheiten.

Historische Rosen sind das besondere Steckenpferd von Carmen und Maik Flemming in der Uckermark. Die Prenzlauer Gärtnerin und der Pasewalker Landwirt hatten der Arbeit wegen ihre Heimat verlassen. 13 Jahre später kehrten sie zurück und begründeten ihre Existenz auf der Königin der Blumen. Vor zehn Jahren begannen sie mit 1500 Stöcken, die sie auf ihrem Rosenhof veredelten; heute sind es jährlich 18 000 neue Rosenstöcke.

Ein Großteil der Rosenernte liefern sie Fachgeschäften zwischen Stralsund und Berlin. Zudem sind sie nicht nur auf Märkten und Festen der Region präsent. Ihren neuen Heimatort Karlstein, eine kleine Siedlung in der Norduckermark, entwickelten sie zum Pilgerort für Rosenfreunde. Oft bevölkern Scharen von Gartenfreunden das Gelände. Auch die Nachfolge haben sie schon gesichert: Tochter Peggy studiert Landschaftsarchitektur, um später mit einzusteigen. Und wenn Flemmings zu eigenen Festen wie dem „Rosenblütenfest“ am
6. und 7. Juni einladen, stehen auch die Söhne Tom und John an ihrer Seite.

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