Großbrand:

Heizhaus im Wohngebiet teilweise eingestürzt

Gleich zwei Mal wurden die Anwohner im größten Wohngebiet der Kreisstadt am Wochenende aufgeschreckt. Sirenengeheul und Blaulicht im Georg-Dreke-Ring lassen Schlimmes befürchten.

Teile des Heizhausdaches sind eingestürzt.
Heiko Schulze Teile des Heizhausdaches sind eingestürzt.

Mieter am Georg-Dreke-Ring, die die laue Sommernacht auf den Balkonen genossen, wurden am Sonnabend gegen 22 Uhr durch laute, explosionsartige Geräusche in helle Aufregung versetzt. Qualm drang aus dem Heizhaus, das das Wohngebiet mit Warmwasser versorgt. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau eilten zur Einsatzstelle. Offensichtlich waren Teile eines Generators in Brand geraten. Nachdem der Löscheinsatz vermeintlich erfolgreich beendet worden war, wurde der Generator noch eine gute Stunde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gekühlt.

Konstruktion fiel in sich zusammen

Am frühen Sonntagmorgen wurden sie erneut von besorgten Anwohnern alarmiert: das Feuer hatte erneut einen Weg gefunden. Jetzt drangen Rauch und Flammen aus dem Dach des Heizhauses. Die Dachkonstruktion war nicht mehr zu retten und fiel teilweise in sich zusammen. Mit mehreren Löschangriffen, wobei auch Drehleiter und Rettungskorb zum Einsatz kamen, wurde das Feuer eingedämmt.

Schadenshöhe noch nicht abzuschätzen

Die Stadtwerke Prenzlau hatten bereits in der Nacht die Warmwasserversorgung der Anwohner über das Reserveheizhaus am Robert-Schulz-Ring abgesichert.  Die Schadenshöhe, die in dem zerstörten Heizhaus am Georg-Dreke-Ring entstanden ist, ist noch nicht abzuschätzen. Gutachter wurden eingeschaltet. Anwohner oder Rettungskräfte kamen zum Glück nicht zu Schaden.

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