Integrationsprojekt ausgezeichnet:

Hier sind Asylbewerber keine Außenseiter

Wenn deutsche und ausländische Kinder zusammen zur Schule gehen, sind Konflikte vorprogrammiert. Dieser Hort hilft sie lösen. Die jungen Erzieher haben sich ein tolles Integrationsprojekt ausgedacht.

Hortleiterin Annett Fistler (rechts) und Erzieherin Katrin Müller sind superstolz auf den Preis.
Claudia Marsal Hortleiterin Annett Fistler (rechts) und Erzieherin Katrin Müller sind superstolz auf den Preis.

„Menno, wir können gar nicht verstehen, was die da reden...“ Annett Fistler hat die Klagen noch im Ohr. Wann immer deutsche und ausländische Kinder in ihrem Hort zusammen spielten, gab es Missverständnisse. „Man sagt zwar, dass sie sich auch über Sprachgrenzen hinweg verstehen, aber das stimmt nur bedingt“, weiß die Leiterin. Förderlicher fürs Miteinander ist problemloses Kommunizieren. An diesem Punkt setzte sie mit ihren Kollegen an. Die Erzieher legten das Projekt „Ich bin wie du“ auf, in dem sie den wachsenden Zahlen der Flüchtlingskinder Rechnung trugen. „Uns war klar, dass wir Erwachsenen die Integration unterstützen müssen.“ Also halfen die Horterzieher den Schülern, sich besser zu verstehen. Sie unterbreiteten Fremdsprachenlernangebote, förderten gemeinsames Spielen.

Die Prenzlauer Initiative wurde jetzt im Landeswettbewerb „Fair bringt mehr“ mit Platz 1 belohnt.

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