Stillcafé hat neuen Treffpunkt:

Hier sind Milchstau und wunde Brustwarzen Thema

Viele Mütter haben beim Stillen anfangs Schwierigkeiten, wissen aber nicht, was sie tun sollen und kapitulieren, wenn sich das Problem nicht von allein löst. In Prenzlau wurde deshalb vor Jahren ein Stillcafé gegründet, das immer noch besteht.

Katrin Heinold (vorn rechts) kümmert sich seit zehn Jahren um Frauen, die stillen oder damit beginnen möchten.
Claudia Marsal Katrin Heinold (vorn rechts) kümmert sich seit zehn Jahren um Frauen, die stillen oder damit beginnen möchten.

Als die Geburtenstation des Prenzlauer Krankenhauses 2011 ihre Pforten schloss, brach nicht nur für viele werdende Eltern eine Welt zusammen. Auch das Personal der Abteilung musste fassungslos mit ansehen, wie eine Ära zu Ende ging. "Wir hatten nicht umsonst den Ruf, besonders familiär und intim zu sein", erinnert sich Schwester Katrin Heinold zurück. Sie gehörte damals zu denen, die dort ihren Job verloren.

Die heute 50-Jährige wechselte zum Asklepios-Klinikum Uckermark, wo sie bis heute beschäftigt ist. Die neuen Chefs sahen ein, dass ihr Angebot für stillende Frauen nicht einfach so wegbrechen darf. Also wurden Wege gesucht, das Stillcafé zu retten. Katrin Heinold wurde gestattet, sich weiter um die Schwangeren und Mütter in der Kreisstadt zu kümmern. Ab sofort geschieht das in neuen Räumen im Prenzlauer Bürgerhaus.  "Wenn die Frauen gut vorbereitet sind auf diese Aufgabe, dann kommen sie damit leichter zurecht", sagt Katrin Heinold. Sie registriert, dass die Bereitschaft bei vielen Müttern da ist, dass aber viele kapitulierten, wenn es mal problematisch wird.

Kontakttelefon: 03984 8346696

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