Wirtschaft:

Hoffnungsschimmer für Solarfirma in Prenzlau

Ein Minus von 29,3 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern verbucht die aleo solar AG. Damit muss das Unternehmen erneut einen herben Verlust in ihrem Halbjahresbericht vermelden.

Im Januar noch konnten alle aleo solar-Mitarbeiter nach einigen Wochen Kurzarbeit wieder neu starten. Jetzt steht zwei Drittel der Belegschaft erneut in Kurzarbeit.
Monika Strehlow Im Januar noch konnten alle aleo solar-Mitarbeiter nach einigen Wochen Kurzarbeit wieder neu starten. Jetzt steht zwei Drittel der Belegschaft erneut in Kurzarbeit.

Nach dem soeben veröffentlichten Bericht der Geschäftsführung von aleo solar, geht das auf kristalline Photovoltaik-Produkte ausgerichtete Unternehmen mit einem Minus von 29,3 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen ins zweite Halbjahr. Der Umsatz fiel erneut, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58,9 Prozent. Vorstandsvorsitzender York zu Putlitz macht dafür "ein schwieriges Marktumfeld" verantwortlich. Während in den USA Photovoltaik weiter im Kommen sei, schrumpfen in Europa die Märkte. Das hat Folgen für den Standort in der Uckermark. Zwei Drittel der Belegschaft steht seit Ende Juli in Kurzarbeit. Die Geschäftsführung bleibt aber optimistisch. Bis März 2014 hat Mehrheitseigner Bosch AG, der sich aus der Solarbranche verabschiedet hat, die Finanzierung von aleo solar zugesagt. Dann muss ein neuer Käufer gefunden sein. Nach dem Pressesprecher des in Oldenburg ansässigen Unternehmens laufen derzeit Gespräche mit fünf Interessenten im In- und Ausland.

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