Feuerwehreinsatz:

Hund aus Eisfalle gerettet

Er mag so sicher aussehen, doch der zugefrorene Uckersee kann ganz schnell gefährlich werden. Das hat am Mittwoch eine erst sieben Monate alte Boxerdame am eigenen Leib erfahren.

Roland Thom hat das junge Tier aus dem See gezogen.
Andrea Dittmar Roland Thom hat das junge Tier aus dem See gezogen.

Ein Hund brach am Mittwoch an der Hundebadestelle am Unteruckersee ein. „Wir haben herumgetollt und dann hat unsere Hündin eine Möwe auf dem Eis gesehen. Sie ist sofort los gelaufen und brach sehr schnell ein“, schildert der Besitzer. Die Freiwillige Feuerwehr Prenzlau rückte sofort aus, um die sieben Monate alte Boxerdame zu retten. Sowohl das Rettungsboot als auch zwei Leitern kamen zum Einsatz. Jede Sekunde zählte, denn die Kälte ist tödlich und der Hund war bereits mehrmals untergetaucht.

Am Ende musste Feuerwehrmann Roland Thom durch das Wasser waten, um den Vierbeiner aus dem Eis zu ziehen. Die Besitzer schlossen ihn erleichtert wieder in die Arme und bedankten sich bei den Prenzlauer Feuerwehrleuten. Diese zeigten nach der Rettungsaktion vor allem Unverständnis dafür, einen Hund auf das derart brüchige Eis zu lassen. „Das Eis auf dem Unteruckersee trägt nicht, auch wenn es so aussieht“, erklärte Ortswehrführerin Sandra Hidde, die vor Ort war. Sie appellierte deswegen an die Prenzlauer, besondere Vorsicht auf dem beliebten See walten zu lassen. „Am besten ist es, die Eisflächen nicht zu betreten.“

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