Winter im Tierheim:

Hunde und Katzen trotzen der Kälte

Auch Tiere frieren bei sibirischen Temperaturen in der Uckermark. Wie bei den Menschen gibt es aber unter den Vierbeinern die Harten und die Empfindlichen.

Maja ist eine der wenigen Katzen, die sich auch bei Dauerfrost im Freigehege wohlfühlen.
Monika Strehlow Maja ist eine der wenigen Katzen, die sich auch bei Dauerfrost im Freigehege wohlfühlen.

Kurti fängt leicht an zu frieren und Milow ist kein Freund des Dauerfrostes. Seit Tagen weht rund um das Prenzlauer Tierheim "Erika Kliemann" pausenlos der Wind und treibt die gefühlten Temperaturen auf minus 20 Grad Celsius. Doch wie bei den Menschen gibt es auch bei den Tieren die ganz Harten wie Boxermischling Bella, die sich gern draußen aufhält, oder aber die Empfindlichen wie Dackel Milow, der ein warmes Plätzchen bevorzugt.

Die derzeit elf Hunde und 16 Katzen fühlen sich dennoch pudelwohl. Dafür sorgen Leiter Susanne Bercht mit ihren Mitarbeitern. So wie für die Huskys Fin und Bobby erhoffen sie sich für alle Vierbeiner neue Besitzer. Die Hunde aus Vorpommern waren wegen Krankheit ihres Besitzer aus einem sechsköpfigen Gespannrudel nach Prenzlau gekommen. Die Chancen für Vermittlungen stehen nicht schlecht. Erst am Montag zum Beispiel hatte eine Templiner Familie Trudchen mit nach Hase genommen, wo die sechs Monate junge Katze schon von einer anderen Samtpfote erwartet wurde. Sogar Lillifee hat jetzt ein neues Zuhause. Die zwei Jahre alte weiße Katze ist nach einem Unfall operiert worden. Nach einem Aufruf im Uckermark Kurier konnten die Kosten auch aus den Spenden getragen werden.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung