Ungeahnter Katzen-Nachwuchs:

"Ich kann die süßen Babys doch nicht totschlagen"

Was tun, wenn die eigene, blutjunge Katze wider Erwarten plötzlich Nachwuchs bekommt? Viel Spielraum hat man dann nicht. Das musste jetzt auch Daniel Rach aus Drense erfahren, der händeringend nach einer Lösung für dieses Dilemma sucht.

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Werbeziel Das sind zuviele junge Katzen für Familie Rach. Nun suchen sie Menschen, die vieleicht die ein oder andere bei sich aufnehmen.

Dass Hauskatze Nelly mal für solchen Stress sorgen würde, haben ihre Besitzer sicher nicht gedacht, als sie sie in ihrer Familie aufnahmen. Monatelang erfreuten sich die Rachs aus Drense an dem possierlichen Tier. Die Kleine war für so manchen Spaß gut und wuchs ihnen ans Herz. Aufgrund ihres jungen Alters kam Hausherr Daniel Rach "leider Gottes gar nicht auf die Idee, ihre Fruchtbarkeit im Auge zu behalten, sprich etwas in Richtung Sterilisation zu unternehmen". Und als er mit seiner Frau das erste Mal darüber sprach, war es leider schon  zu spät. Wenig später jungte Nelly still und heimlich im Schuppen hinterm Haus und stürzte ihre jungen Besitzer in einen echten Gewissenskonflikt. Denn bei aller Tierliebe sprengte dieser Babysegen dann doch den Rahmen. "Meine Frau würde ja am liebsten alle behalten. Und auch meinem kleinen Sohn darf ich gar nicht sagen, dass das natürlich nicht geht", berichtet Daniel Rach im Interview mit dem Uckermark Kurier.

Aber fünf Katzen seien dann doch ein paar zu viel, schätzt er realistisch ein. Zumal sie noch weitere Tiere auf ihrem Hof in Drense haben, Hund, Pferd und allerlei Federvieh. Der selbstständige Unternehmer weiß natürlich, dass vor allem auf dem Lande mit Katzenjungen häufig kurzer Prozess gemacht wird. Auch heute noch. Obwohl es natürlich unter Strafe steht, den Nachwuchs zu töten - auf Tierquälerei stehen bis zu drei Jahre Gefängnis - landen junge Katzen häufig  mit einem Stein um den Hals im Bach oder werden kurzerhand erschlagen. Eine Vorstellung, vor der es Daniel Rach schon graust, wenn er sie nur erzählt. So etwas käme für ihn auf gar keinen Fall in Frage.

Er wendet sich an den Uckermark Kurier, in der Hoffnung, dass sich vielleicht einige tierliebe Leser melden und ihm ein Katzenkind abnehmen. Er setzt deshalb alles auf eine Karte und geht am Wochenende nicht vom Telefon weg. Kontakt: Telefon 0172 3264300

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