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Jagdplatz wird langsam zu klein für Waldweihnacht

Trotz frühlingshafter Temperaturen zogen hunderte Uckermärker in den Prenzlauer Stadtwald. Sie erlebten, wie aus einer 100-jährigen Eiche eine Überraschung für rumänische Kinder entstand.

Bläser der Stadtmission Prenzlau eröffneten die Waldweihnacht 2015.
Monika Strehlow Bläser der Stadtmission Prenzlau eröffneten die Waldweihnacht 2015.

Das Schneeschaufeln wie noch vor fünf oder vier Jahren blieb den Organisatoren der Prenzlauer Waldweihnacht in diesem Jahr erspart. Bei Vogelgezwitscher und Plustemperaturen im zweistelligen Bereich zogen dennoch hunderte Neugierige aus der ganzen Uckermark zum Jägerplatz bei Buchholz. Besonders Familien nutzten die Gelegenheit für einen stimmungsvollen Ausklang der Adventszeit im Hochwald. Eröffnet von den Blasmusikern der Stadtmission herrschte bald dichtes Gedränge zwischen Weihnachtsbaum, Feuerstellen und Ständen. Landschaftsgestalter Stefan Teschke ließ vor den kritischen Augen der Besucher aus einer über 100-jährigen Eiche mit der Motorkettensäge einen "Tabaluga" wachsen. Die Skulptur nach dem Vorbild des kleinen Peter Maffay-Drachen wird er einem rumänischen Kinderheim spenden. Für die vielen Helfer der Stadtverwaltung war der überwältigende Zuspruch ein schöner Lohn. "Im nächsten Jahr sehen uns hier wieder", lud Bürgermeister Hendrik Sommer ein.