Zweiter Bauabschnitt:

Jetzt wird den Holzwürmern Luft gemacht

Für 300 000 Euro wird in Seehausen ein Schmuckstück am Fernradwanderweg Berlin-Usedom wieder aufgebaut.

Vereinsvorsitzende Sabine Sieker hat die Schlüsselhoheit über die Kirche.
Monika Strehlow Vereinsvorsitzende Sabine Sieker hat die Schlüsselhoheit über die Kirche.

Seit Juni 2015 wird die kleine Dorfkirche von Seehausen saniert. Auf halben Weg am Radfernweg Berlin-Usedom gelegen, ist sie als eine der seltenen Fachwerkkirchen der Uckermark eine besondere Attraktivität. Die Kosten für die Gesamtrestaurierung werden auf 300 000 Euro beziffert. Nun steht der Turm neu aufgebaut und wird im zweiten Bauabschnitt das Kirchenschiff saniert.

Dieser Zeitpunkt ist günstig, um die von Holzwürmern und anderen Schädlingen befallenen Holzbauteile zu behandeln. Dazu wird durch eine Spezialfirma eine Begasung durchgeführt. Noch in diesem Jahr wird der Abschluss der Bauarbeiten durch die Prenzlauer Baudenkmalpflege in Aussicht gestellt. Im Anschluss will der Förderverein über die Fußbodenarbeiten hinaus vieles im Inneren in Eigenleistungen wieder herstellen.

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