Versuchter Datenklau:

Junge Mutter fällt nicht auf Betrüger rein

Bei Gesprächen am Telefon ist Vorsicht geboten. Selbst da sind freche Datendiebe schon am Werke, wie dieses Beispiel aus Prenzlau zeigt.

Eva Schwarz, hier mit ihrem Töchterchen, fiel nicht auf einen dubiosen Anruf herein.
Privat Eva Schwarz, hier mit ihrem Töchterchen, fiel nicht auf einen dubiosen Anruf herein.

Telefonbetrüger sind längst nicht mehr nur auf alte, gutgläubige Leute aus, sondern nehmen alle ins Visier. Diese Erfahrung musste Eva Schwarz machen. Bei der 28-Jährigen klingelte eines Abends das Handy, die angezeigte Mobiltelefonnummer kannte sie nicht. Die Anruferin stellte sich als Mitarbeiterin einer Gewinnfirma vor und verkündete, dass die Prenzlauerin eine Wien-Reise für zwei Personen nebst 500 Euro Taschengeld gewonnen habe.

Eva Schwarz kam das gleich spanisch vor. "Ich nehme nämlich nie an Preisausschreiben teil". Und das sagte sie auch ihrem vermeintlichen Glücksboten. Doch die Dame am Telefon hatte auch dafür eine Antwort parat. Zu Eva Schwarz`Erschrecken wusste sie neben der Handynummer nicht nur die genaue Adresse, sondern auch, dass die junge Mutter häufig übers Internet bestellt. "Ich wurde aufgefordert, zum Datenabgleich meine Kontoverbindung anzugeben."

Reaktion sprach Bände

Da schrillten bei der Prenzlauerin, die eine Ausbildung zur Bankkauffrau macht, alle Alarmglocken. Sie erwiderte, dass sie keine Kontonummer herausgeben werde, auch nicht zu Abgleichzwecken. "Daraufhin wurde die Anruferin richtig sauer. Ich solle mich mal nicht so anstellen, schließlich wolle sie nichts abbuchen, sondern ihr etwas Gutes tun... Wer's glaubt, wird selig." An die Öffentlichkeit gewandt hat sich die junge Frau nun, um andere vor Schaden zu bewahren.

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