Graffiti am Lkw:

Junger Trucker könnte ausrasten

Nicht nur Häuser und Züge werden beschmiert. Auch Lkw-Fahrer bekommen zunehmend Ärger, Marcel Köbke traf es zum dritten Mal. Das will er sich nicht länger gefallen lassen.

Erkennt jemand die Handschrift der Sprayer?
Marcel Köbke Erkennt jemand die Handschrift der Sprayer?

Marcel Köbke steigt am Montagmorgen mit einer Mordswut im Bauch in seinen Lkw. „Wenn ich diese Typen erwische...“, schimpft der junge Mann aus Schwedt und zeigt auf seinen Laster, an dessen Heck eine riesige Graffiti-Schmiererei prangt. Zum dritten Mal in Folge haben Unbekannte über Nacht seinen schneeweißen Brummi verunziert und ihm damit Riesenärger eingebrockt.

Der 37-Jährige arbeitet für die Firma Heisterkamp Transport, die ihren Hauptsitz in Holland hat. Zur Zeit fahren er und sein Vater Waren für eine große Supermarktkette aus. Sie beliefern täglich Filialen in Nordbrandenburg und Mecklenburg/Vorpommern und parken die Lkw nach Feierabend in Schwedt. Der von Marcel Köbke steht meistens in der Engelsstraße.

Diesmal geht das Graffiti nicht ab

„Ich dachte, mich trifft der Schlag, als ich entdeckt habe, dass schon wieder etwas draufgesprüht worden ist“, empört sich der Kraftfahrer. Seine Chefs werden nicht begeistert sein, wenn er ihm das erneute Malheur beichten muss, ist sich der Uckermärker bewusst.

Bislang hat er die Graffitis noch selbst entfernen können mit Terpentin und Feuerzeugbenzin. „Aber diesmal ist es so dick aufgesprüht worden, dass ich das allein nicht mehr herunter bekomme. Es wird wohl abgeschliffen und neu lackiert werden müssen“, sagt Köbke. Er bittet Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Telefon: 03984 350

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