Party im Kurgarten:

Junges Paar mietet XXL-Kneipe

Kaum ein Lokal in Prenzlau ist so legendär wie der Kurgarten. Generationen haben hier ihre schönsten Jugendsünden erlebt. Dass das Objekt nach einer kurzen Wiederbelebung wieder verlassen liegt, bedauern viele. Doch jetzt gibt es Hoffnung.

Diese Familie ist hochmotiviert, den „Kurgarten“ zu retten.
Claudia Marsal Diese Familie ist hochmotiviert, den „Kurgarten“ zu retten.

Geht eine junge Familie vielleicht als Retter eines der traditionsreichsten Gasthäuser der Stadt Prenzlau in die Geschichte ein? Das kann heute noch niemand mit Bestimmtheit sagen. Fakt ist aber, dass sich Kerstin Selent und Marko Böttcher vorgenommen haben, das Objekt in bester Seelage wieder zum Leben zu erwecken. Obwohl sich in der Vergangenheit schon mehrere Akteure daran versucht hatten, unter anderem mit einem „Techno-Disko“-Projekt, sind die beiden optimistisch, dass ihnen das gelingt. Der 36-jährige Event-Planer und seine Lebensgefährtin haben jetzt einen Untermietvertrag abgeschlossen, der zunächst eine große Silvesterveranstaltung für Familien mit Kindern im Fokus hat. Doch das soll nur der Anfang sein.

Wenn es nach dem jungen Paar geht, dann wird es hier ab nächstes Jahr wieder Gastronomie geben – die ganze Woche hindurch. „Unser Unternehmenskonzept sieht mehrere Geschäftsfelder vor: Sommergarten mit Barbetrieb, Veranstaltungsservice, Tanz-Events und Fitness“, erläutert die 31-jährige Kerstin Selent das Konzept. Der Kurgarten bietet 500 Plätze mit Bestuhlung oder 800 Stehplätze.

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