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(K)ein Tag des Unglücks

Der Aberglaube geht so weit, dass es in manchen Hochhäusern keine 13. Etage gibt. In einigen Flugzeugen findet man keine 13. Sitzreihe. Und es kommt vor, dass Hotels auf Zimmer mit der Nummer 13 verzichten. Wie sieht das in der Uckermark aus?

Pleiten, Pech und Pannen: Viele Menschen verbinden das mit dem fiesen Freitag.
Soeren Stache Pleiten, Pech und Pannen: Viele Menschen verbinden das mit dem fiesen Freitag.

Im Prenzlauer Hotel Overdiek gibt es zwar ein Zimmer mit der umstrittenen Zahl. Doch bisher hat auch noch kein Kunde gesagt, dass er dieses nicht beziehen möchte. Dafür steht aber im Pub des Hauses ein Tisch mit der Nummer 13, der bei den Gästen sehr beliebt ist. „Es ist schon vorgekommen, dass manche Gäste gegangen sind, wenn sie sahen, dass der belegt war“, räumte eine Mitarbeiterin des Hotels schmunzelnd ein.

Im Prenzlauer Hotel Wendekönig gibt es sogar gleich drei Zimmer mit der Endnummer 13. Inhaber Hans-Dieter Thiemke erzählte, dass es Gäste gab, die nach einem anderen Zimmer fragten. Aber das komme selten vor. „Ich erkläre den Gästen dann auch, dass es eigentlich die Zimmer mit der schönsten Aussicht, direkt auf den Garten, sind.“

Manchen bringt die Zahl 13 Glück

Im Gegensatz dazu sind im Hotel „Schilfland“ in Röpersdorf bewusst keine Zimmer mit der vermeintlichen Unglückszahl nummeriert. Dort fangen die Nummern erst bei 14 an. „Diesen Entschluss haben wir schon vor 22 Jahren gefasst“, sagte Hotelchef Rüdiger Pabst.

Und im Ahorn Seehotel in Templin? Karola Hübsch sagte, dass es auf den verschiedenen Etagen insgesamt neun Zimmer mit der 13 gäbe. Aber bisher störte sich noch kein Gast daran. Karola Hübsch verbindet mit der Zahl keine negativen Gedanken. „Mir hat sie bis jetzt Glück gebracht“, so die stellvertretende Direktorin.