Im frostigen Griff :

Kalt, kälter, Uckermark

Am Freitag war es in der Uckermark so frostig wie seit Wochen nicht mehr. Die Reporter hielten Ausschau, wie die Kreisstädter sich auf die eisigen Temperaturen einstellen.

Frostige Stimmung am Unteruckersee.
Lutz Reuter Frostige Stimmung am Unteruckersee.

Äste und Sträucher sind mit Reif überzogen. Dichter Nebel hüllt alles in ein tristes Grau. Die Kälte gepaart mit der hohen Luftfeuchtigkeit zwickt in Händen und Füßen. Am Freitagmorgen sank das Quecksilber vieler Prenzlauer Thermometer auf bis zu minus zehn Grad.

Wer bei diesen Temperaturen draußen arbeiten muss, ist nicht zu beneiden.  Bevor Michaela Path sich mit ihrem Bäcker-Wagen zum Prenzlauer Markt aufmachte, zog sie sich extra dick an - nach dem Zwiebelprinzip. "Ich habe fünf Oberteile an", sagte die 32-Jährige. Für die Hände hatte sie extra Handschuhe, bei denen die Fingerkuppen frei blieben. "Sonst hat man nicht so das Gefühl in den Fingern und hat Probleme beim Wechselgeld herausgeben", so die Verkäuferin. 

Gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung

Trotz der vielen Vorkehrungen gegen die klirrende Kälte, machten sich die tiefen Temperaturen bei ihr bemerkbar: "An den Füßen und Händen spürt man es als erstes." Aber Michaela Path war dennoch guter Dinge und sagte: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung."

Die eisigen Temperaturen sorgten auch dafür, dass sich am Ufer des Unteruckersees die ersten Eis-Schichten bildeten. Die Wasservögel schien das aber nicht zu stören. Direkt vor dem Eis zogen sie unbekümmert ihre Bahnen im kalten Nass.

Entwarnung ist in Sicht: in den nächsten Tag lockert der Frost seinen eisigen Griff auch in der Uckermark.

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