Brenzlige Angelegenheit:

Kameraden fackeln Weihnachtstannen ab

Feuerwehrleute warnen. Jahr für Jahr brennen in der Vorweihnachtszeit auch in der Uckermark Wohnungen aus, weil Kerzen unbeaufsichtigt geblieben sind.

Ehe man sich’s versieht, steht ein Baum in Flammen.
Claudia Marsal Ehe man sich’s versieht, steht ein Baum in Flammen.

Auch die Prenzlauer Feuerwehrfrau Sandra Hidde ist momentan dabei, ihre Wohnung weihnachtlich zu schmücken. Die junge Mutter hat Adventsgestecke besorgt und kurz vor Heiligabend wird auch der Weihnachtsbaum folgen. Aber eins dürfte man in der Wohnung der Prenzlauerin in den nächsten Wochen wohl vergeblich suchen: offenes Feuer. In ihrer Funktion als Ortswehrführerin rät die Mama von Söhnchen Lukas auch allen anderen davon ab, Kerzen am Baum zu entzünden. Vor allem wer kleinere Kinder habe, sollte davon Abstand nehmen. Zu schnell kippe so eine Kerze  um und setze alles in Brand, mahnt die 34-Jährige.

Auch die Prenzlauer Kameraden seien in den vergangenen Jahren wiederholt zu solchen, teilweise verheerenden Feuern in Wohnungen ausgerückt. „Das muss nicht sein. Dem kann man mit einer elektrischen Lichterkette vorbeugen“, sagt sie.

Und für alle, die nicht glauben wollen, wie schnell sich ein Flammeninferno ausbreitet, wird die Prenzlauer Feuerwehr dieses Szenario demonstrieren. Am Sonnabend, dem 7. Dezember, sind alle Interessierten zu einer Schauvorführung ins Feuerwehrdepot in der Grabowstraße eingeladen. Ab 15 Uhr fackeln die Kameraden dort unter Aufsicht Weihnachtstannen ab. Die Feuerlöscher liegen natürlich dann griffbereit. Weil das daheim bei den wenigsten der Fall ist, empfiehlt Sandra Hidde, sofort mit Wasser zu löschen, wenn ein Gesteck oder Baum Feuer gefangen hat. „Dann muss möglichst schnell gehandelt werden.“ Sollte das Feuer bereits außer Kontrolle geraten sein, müsse der Notruf alarmiert und die Wohnung verlassen werden.

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