Strasburgs neue Bürgermeisterin:

Karina Dörk hat große Pläne

Mit einer Art Erdrutschsieg entschied sie die Wahl für sich. Jetzt will die neue Bürgermeisterin die Abwanderung aus der Region mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze aufhalten.

Karina Dörk, bald Stadtoberhaupt in Strasburg, will in der Stadt Akzente in Wirtschaft und Stadtentwicklung setzen. 

Bei 2409 gültigen Stimmen votierten 1433 bei der Wahl am Sonntag für die erste Beigeordnete der Kreisverwaltung Uckermark, Karina Dörk. Zum 6. Juli wird sie ihren neuen Posten als Bürgermeisterin in Strasburg antreten. Den Schwerpunk ihrer Arbeit will sie auf die Wirtschaft setzen. "Wir müssen erreichen, dass im zweiten und vor allem im ersten Arbeitsmarkt mehr Menschen in der Region eine Arbeit finden. Wer hier Arbeit hat, bleibt auch in der Region", sagt sie. 

In der Stadt will Karina Dörk auch einiges am Stadtbild verändern. "Hier stehen mehrere Ruinen." So wird bei der alten Poliklinik und dem Gericht nur noch ein Abriss möglich sein. "Viellicht können wir hier später Firmen neu ansiedeln", hofft sie. Darüber hinaus sollen auch beide Schulen in Strasburg erhalten bleiben. "Die Stadt hat schon durch die Schließung des Gymnasiums und der Berufsschulen an Attraktivität verloren."