Hochgiftige Gefahr:

Kaum zu glauben, dass dieser Dreck im Schornstein klebte

Gerade noch einmal gut gegangen: In Arendsee fing plötzlich ein Schornstein Feuer - und das, obwohl er erst vor Kurzem gereinigt worden war. Dass die Familie noch lebt, hat sie ihrem besonnenen Verhalten zu verdanken.

Einsatzleiter Ronald Bischoff (rechts)  und Wilfried Benzin zeigen, was im Schornstein alles abgelagert war.
Claudia Marsal Einsatzleiter Ronald Bischoff (rechts)  und Wilfried Benzin zeigen, was im Schornstein alles abgelagert war.

Als es Donnerstagabend bei Familie Krink gemütlich warm wurde im Haus, fing plötzlich der Schornstein an zu qualmen. Der Familienvater aus Arendsee konnte es kaum fassen, schließlich war einige Tage zuvor der Schornsteinfeger bei ihnen gekehrt. Man wähnte sich also in Sicherheit.

Und doch war innerhalb kürzester Zeit nicht nur der Wohnraum zugequalmt, sondern es schossen Stichflammen aus dem Schornstein in den dunklen Himmel. Die Familie tat das einzig Richtige und rief die Feuerwehr, die sofort mit mehreren Fahrzeugen aus Weggun und Schönermark/Wilhelmshof ausrückte.

„Mit einem Schornsteinbrand ist nicht zu spaßen“, klärte Einsatzleiter Ronald Bischoff auf. Oberstes Gebot sei stets, das Haus zu verlassen, denn schon einige Atemzüge von dem hochgiftigen Kohlenmonoxid könnten tödlich sein, warnte Bischoff.

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