Entscheidung nach Sturmschaden:

Kein Unterricht an Prenzlauer Schule

Die Stadt arbeitet fieberhaft daran, die Schäden an der sturmgebeutelten Artur-Becker-Schule zu beseitigen. Doch am Montag bleiben die Klassenräume erst einmal leer.

Trotz Sturm hatten die Dachdecker mit der Notsicherung an der Artur-Becker-Schule begonnen. Dann wurden am Sonnabend die Böen zu stark. Am Montag werden sie weiterarbeiten.
Monika Strehlow Trotz Sturm hatten die Dachdecker mit der Notsicherung an der Artur-Becker-Schule begonnen. Dann wurden am Sonnabend die Böen zu stark. Am Montag werden sie weiterarbeiten.

Während die meisten Schulkinder der Uckermark am Montag wieder im Unterricht sitzen, haben die Schüler der Prenzlauer Artur-Becker-Grundschule  sozusagen sturmfrei. Das entschieden Schuleitung und Stadtverwaltung bei einem Vor-Ort-Termin am Sonntagnachmittag. Der Orkan „Elon“ hatte am Freitag das Dach auf dem viergeschossigen Hauptgebäude abgehoben, so dass Schüler und Lehrer evakuiert werden mussten.

Bürgermeister Hendrik Sommer zeigte sich erleichtert über die sofortige Bereitschaft der Dachdeckerfirma Gehrke, noch am Wochenende zu helfen. Trotz des Sturms, der Sonnabend erneut am Haus rüttelte, sicherten sich die Dachdecker mit Seilen, um ein Notdach aufzubringen. An Unterricht ist am Montag dennoch nicht zu denken. Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens Reserv legten unter anderem mit Nasssaugern bis Sonntagmittag die dritte Etage trocken, in die der Regen über die Fassade ins Gebäude drang. Damit erhielt die Schule die Chance, ab Dienstag den Betrieb wieder aufzunehmen.

Doch am Montag sollten Eltern, denen es möglich ist, ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Wer auf Betreuung angewiesen ist, kann seinen Sprössling dennoch bringen, so Schulleiterin Marianne Quednau.