Nach der Brandserie:

Keine Patrouille in Gartenanlagen

Auf enge Zusammenarbeit mit Stadt und Justiz setzen die Kleingartenvereine in den Fällen der angezündeten Lauben. Eine Bürgerstreife soll es nicht geben. Dafür gibt es andere Ideen.

Mehrmals wurden in Prenzlau Gartenlauben angezündet und zerstört.
Claudia Marsal Mehrmals wurden in Prenzlau Gartenlauben angezündet und zerstört.

Wie geht es in Prenzlaus Gartenanlagen weiter, nachdem dort mehrere Lauben angezündet wurden? Bürgermeister Hendrik Sommer, Jens-Heiko Schyia, Vorsitzender des Kreisverbands Gartenfreunde sowie die jeweiligen Vorsitzenden der betroffenen Kleingärten-Vereine Schäfergraben, Uckersee und Kirschblüte trafen sich in dieser Woche zu einem "runden Tisch" mit einem Vertreter der Polizeiinspektion Uckermark. Bürgerwehren in den Gartenanlagen wird es nicht geben, erklärten Sommer und Schyia.

Als Prävention gegen diese Vorfälle ziehe man in Erwägung, die für den Stadtverkehr öffentlichen Zufahrtswege von der Schwedter Straße zur Uckerpromenade mit einem Tor zu schließen, bestätigte Schyia. „Darüber muss auf der Mitgliederversammlung abgestimmt werden." Hoffnung darauf, dass Ereignisse wie die zuletzt angezündeten Gartenlauben wieder zurückgehen, macht indes die Jahreszeit. „Mit dem wärmeren Wetter nimmt auch die Aktivität in den Schrebergärten zu“, so Sommer. Die Polizeiinspektion Prenzlau nimmt weiterhin Hinweise zu den Vorfällen unter 03984 350 entgegen.

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