Modernisierungsvertrag unterzeichnet:

Kettenhaus-Sanierung kann beginnen

Lange verfiel das bekannte Gebäude in Prenzlau. Das soll sich schon bald ändern. Die letzten Weichen dafür wurden nun gestellt. Zuvor wird der Bau noch zum Anschauungsobjekt.

Das Prenzlauer Kettenhauses in einem schlechten Zustand: Dieser Anblick gehört bald der Vergangenheit an.
Monika Strehlow Das Prenzlauer Kettenhauses in einem schlechten Zustand: Dieser Anblick gehört bald der Vergangenheit an.

Noch bevor das Prenzlauer Kettenhaus saniert wird, rückt es in den Blickpunkt grenzüberschreitender Öffentlichkeit. Am  21. September werden sich Denkmalschützer, Bauexperten und weitere Fachleute einen Eindruck vom letzten erhaltenen Profanbau des barocken Prenzlau machen. Dabei handelt es sich um Teilnehmer der deutsch-polnischen Tagung „ANTIKON – Fachwerkarchitektur gemeinsames Erbe“, die vom 21. bis 23. September in Szczecin, Prenzlau und Pasewalk stattfindet.

Unter dem Thema „Strategien zur Erhaltung von Fachwerk“ geht es in Vorträgen und bei Exkursionen um gelungene Sanierungen und die Probleme, die sich dabei ergeben können. Der Prenzlauer Thomas Müller hat für fast jedes eine Lösung. Der auf Denkmalschutzbauten spezialisierte Bauunternehmer und die Stadt Prenzlau unterzeichneten am Montag den Modernisierungsvertrag für das Kettenhaus. Damit wurde die letzte Fördervereinbarung in einem komplizierten Gesamtfinanzpaket auf den Weg gebracht.

Derweil gibt es am Kettenhaus in der Neustadt 39 auch für die Öffentlichkeit erste Zeichen von Aktivitäten: ein WC-Häuschen als Vorbote für eine Baustelleneinrichtung. Bevor ab Ende September die Bauarbeiter in die Hände spucken können, werden die Prenzlauer zum Tag des offenen Denkmals eingeladen, sich noch vom alten Haus selbst ein Bild zu machen. Mehr dazu ist in unserer Sonnabendausgabe zu erfahren.

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