Rettungseinsatz:

Kind bleibt im Fußballtor hängen

Ein Kind rutscht beim Klettern auf einem Fußballtor mit dem Bein zwischen die Streben und bleibt hängen. Es steckt so fest zwischen den Eisenstäben, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr in Prenzlau ausrücken müssen.

Mit dem Bolzenschneider mussten Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr in Prenzlau eine Strebe aus dem Tor schneiden, um den Jungen zu befreien.
Heiko Schulze Mit dem Bolzenschneider mussten Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr in Prenzlau eine Strebe aus dem Tor schneiden, um den Jungen zu befreien.

Der Mädchen steht unter Schock, als die ehrenamtlicher Retter mit Blaulicht und Martinshorn hinter dem Heizhaus am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring eintreffen. Weitere Schaulustige kommen hinzu und sehen, wie ein etwa siebenjähriges Kind auf dem Fußballtor im wahrsten Sinnen des Wortes feststeckt. Beim Klettern rutscht es mit dem Fuß in eines der sieben mal 19 Zentimeter großen Waben aus Eisenstäben. Von selbst kann es sich aus der misslichen Lage nicht mehr befreien. Eine Frau holt Öl, um das Bein damit einzureiben und es so möglicherweise aus den Stäben ziehen zu können. Doch der Befreiungsversuch misslingt. In ihrer Not wissen die Betroffenen keinen anderen Ausweg mehr, als die Rettungsstelle zu alarmieren, die ihrerseits die Retter der Feuerwehr in Bewegung setzt. Nachdem sie die Lage sondiert haben, greifen die Feuerwehrkameraden kurz entschlossen zum Bolzenschneider, um eine Strebe zu entfernen. Der Fuß ist wieder frei! Das Kind wird vorsorglich mit dem RTW ins Krankenhaus gefahren.

Es ist nicht die erste Strebe, die an diesem Tor bereits entfernt werden musste. Sind die Abstände der Stäbe für ein Fußballtor zu groß? Die Stadt wird mit Sicherheit dieser Frage zu Wochenbeginn nachspüren. Der Uckermark Kurier bleibt am Thema dran.