Angeklagter legt Berufung ein:

Kinderporno-Prozess wird neu aufgerollt

Erst vor Kurzem wurde ein Schwedter zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht hatte keinen Zweifel, dass er abscheuliche Bilder verbreitet hatte. Schließlich war es nicht das erste Mal.

18 Monate hinter Gittern: Das befanden die Richter in Neuruppin.
Stefan Puchner 18 Monate hinter Gittern: Das befanden die Richter in Neuruppin.

Der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann aus der Oderstadt wegen Besitzes und Verbreitung kinderpornografischer Fotos wird vor dem Landgericht Neuruppin neu aufgerollt. „Der Angeklagte hat gegen das Urteil des Schwedter Strafrichters Berufung eingelegt“, teilte ein Gerichtssprecher des Amtsgerichtes mit. Der Mann war vergangene Woche wegen der Taten schuldig gesprochen und zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er bereits wegen eines ähnliches Deliktes unter laufender Bewährung stand.

Ihm konnte im Prozess der Besitz und die Verbreitung von kinderpornografischen Fotos nachgewiesen werden. Das Gericht befand den Angeklagten in drei Fällen für schuldig, mehrfach pornografische und kinderpornografische Fotos besessen und diese auch anderen zugänglich gemacht zu haben. Der 42-jährige Mann, der einschlägig bereits unter Bewährung steht, bestritt im Prozess die Fotos selbst gesammelt oder verbreitet zu haben.

 

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