Vandalismus an der Bullenwiese:

Kleingärtner zwischen Frust und Angst

Gartenbesitzer in der Kreisstadt sind beunruhigt. Vandalen haben in der Nacht zum Mittwoch in der Anlage an der Bullenwiese gehaust und sechs Lauben aufgebrochen. Gestohlen wurde nichts, aber der Sachschaden ist enorm.

Uwe Borkenhagen (rechts) ist Vorsitzender des Kleingartenvereins "Bullenwiese" in Prenzlau. Er schaute gestern nach, ob alles in Ordnung ist, und traf Jürgen Winter (links) und Erwin Gall.
Oliver Spitza Uwe Borkenhagen (rechts) ist Vorsitzender des Kleingartenvereins "Bullenwiese" in Prenzlau. Er schaute gestern nach, ob alles in Ordnung ist, und traf Jürgen Winter (links) und Erwin Gall.

Eingetretene Türen, zerbrochene Fenster, zerstörte Gartentore, runter gedrückte Drahtzäune – Uwe Borkenhagen kann nur den Kopf schütteln. „Geklaut wurde wohl nichts, aber viel zerstört. Und ein Kasten Bier ausgetrunken und eine Flasche Schnaps mitgenommen“, schildert der Vorsitzende des Kleingartenvereins. Sein eigener Bungalow blieb zum Glück verschont, aber die Nachbarn links und rechts hat es getroffen. Einige Geschädigte haben schon die gröbsten Schäden beseitigt und Türen und Fenster repariert, andere dürften noch gar nicht wissen, was da in der Nacht in ihrem Garten passiert ist.

„Eigentlich ist das hier eine ganz ruhige Anlage“, schildert Uwe Borkenhagen. 90 Gärten an Ucker und Schnelle gehören zur „Bullenwiese“. Diese sind begehrt, denn neben Ruhe und Natur gibt es kurze Wege in die Stadt und an den See.

Kriminalpolisten sicherten Spuren der Einbrecher und ermitteln.