Minister geben Schützenhilfe:

Krankenhaus Prenzlau plant Gesundheitszentrum

Seit Monaten führen Ärzte und Geschäftsführung Gespräche, um die leer stehenden Nebengebäude umzufunktionieren. Jetzt gibt es Hoffnung auf Finanzierung.

Im Hauptgebäude und seinen Seitenflügeln wird das Prenzlauer Krankenhaus weiterhin arbeiten. Doch mit den Nebengebäuden auf dem Gelände ist einiges geplant.
Monika Strehlow Im Hauptgebäude und seinen Seitenflügeln wird das Prenzlauer Krankenhaus weiterhin arbeiten. Doch mit den Nebengebäuden auf dem Gelände ist einiges geplant.

Rund 30 Millionen Euro stellen Bund und Land zur Verfügung, um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zu stärken. Die Ärzte und Geschäftsführung des Krankenhauses in Prenzlau hoffen, sich einen Teil davon sichern zu können. Sie planen auf dem Gelände in der Stettiner Straße ein neues Gesundheitszentrum und gehören mit ihrem Vorhaben zu den fünf Bewerbern um die Fördergelder. Insgesamt gibt es in Brandenburg 62 Krankenhäuser.

Träger des Prenzlauer Krankenhauses ist die Gesellschaft für Leben und Gesundheit (GLG). Nach den Worten des kaufmännischen GLG-Geschäftsführers, Dr. Jörg Mocek, bleibt der stationäre Teil im Hauptgebäude. In den leer stehenden Nebengebäuden, die früher Schwesternheim, Kinderstation und Diabetesabteilung beherbergt haben, soll eine ambulante Versorgung mit mehreren Fachärzten einziehen. Zudem ist an Pflegeeinrichtungen gedacht, die von Anwohnern genutzt werden können.

Welche Kosten für das Projekt veranschlagt sind, wird noch nicht gesagt. Solange Gespräche laufen, sei mit den Krankenkassen Vertraulichkeit vereinbart, sagte Gesundheitsministerin Diana Golze (Die Linke). Sie erwartet eine Entscheidung Ende September.

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