Das kostet was:

Kreisstadt will Zwischenmahlzeit für alle

Die Prenzlauer Stadtpolitiker wollen am Donnerstag über eine Neuausschreibung entscheiden. Deren Inhalt ist bei Eltern von Kindern, die in städtischen Einrichtungen betreut werden, äußerst umstritten.

Die bisherigen Entscheidungen zum Kita-Essen liegen vielen Bürgern und Stadtverordneten in Prenzlau schwer im Magen und sind auch vor Gericht keine leicht verdauliche Kost.
Waltraud Grubitzsch Die bisherigen Entscheidungen zum Kita-Essen liegen vielen Bürgern und Stadtverordneten in Prenzlau schwer im Magen und sind auch vor Gericht keine leicht verdauliche Kost.

Die Prenzlauer Stadtpolitiker sind immer wieder für eine Überraschung gut. So zauberten die Bürgerfraktion und die CDU-Fraktion quasi in letzter Minute vor der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag einen Änderungsantrag zum vorgesehenen Beschluss „Zwischenmahlzeiten“ aus der Brotdose.

Sie wollen erreichen, dass nur für jene Kinder eine Verpflegung ausgeschrieben werden soll, deren Eltern eine entsprechende Versorgung mit einer Zwischenmahlzeit tatsächlich wünschen. Dabei führen die Antragsteller unter anderem die zu erwartenden hohen Kosten für die Versorgung mit Frühstück und Vesper (circa 550 Euro im Jahr) ins Feld. 

Bisher fanden sich in den Ausschüssen politische Mehrheiten für eine Zwischenmahlzeit für alle Kinder in Krippen, Kitas und Horten - unabhängig vom Elternwillen.

Die Sitzung beginnt mit einer Einwohnerfragestunde am 3. März um 17 Uhr in der Aula (ehemals Blumenhalle) am Prenzlauer Seeweg 6.

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