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Kriegsgräber sind nicht vergessen

Riesige Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Um die Pflege der Soldatenfriedhöfe zu ermöglichen, zählt jede Spende.

Die Oberstabsgefreiten Karthrin Hein (links) und Christina Wöldecke waren zusammen mit Klaus Winselmann  in der Prenzlauer Fußgängerzone unterwegs. Ihre Spendenaktion für die duetsche Kriegsgräberfpürsorge unterstützte unter anderem Kerstin Dummer.
Oliver Spitza Die Oberstabsgefreiten Karthrin Hein (links) und Christina Wöldecke waren zusammen mit Klaus Winselmann  in der Prenzlauer Fußgängerzone unterwegs. Ihre Spendenaktion für die duetsche Kriegsgräberfpürsorge unterstützte unter anderem Kerstin Dummer.

 "Ich finde das gut und wichtig, dass die Gräber der Kriegstoten nicht in Vergessenheit geraten. Ihr Schicksal  steht stellvertretend für all das Leid, das Kriege mit sich bringen", betont Kerstin Dummer, während sie eine Spende in die Sammelbüchse wirft. Die Oberstabsgefreiten Karthrin Hein (links) und Christina Wöldecke waren zusammen mit Klaus Winselmann vom Bundeswehrverband der Reservisten damit am Freitag in der Prenzlauer Fußgängerzone unterwegs. Unter dem Motto "Arbeit für den Frieden" unterstützte die Bundeswehr die traditionelle Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch in den Städten Templin, Schwedt und Angermünde.

Der Volksbund finanziert den Erhalt und die Pflege der Gräber der deutschen Kriegstoten zum allergrößten Teil aus freiwilligen Mitgliedsbeiträgen und Spenden der Bürger. In seiner Obhut befinden sich heute 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa zwei Millionen Kriegstoten. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten.