:

Kulturförderung wird zum Zankapfel

Wie viel Geld sollten kulturelle Einrichtungen in der Uckermark vom Landkreis erhalten? Darüber stritten sich CDU und Linke im Kreisausschuss. Das endete in zwei verschiedenen Anträgen.

Das Preußische Kammerorchester im Multikulturellen Centrum Templin. Während die „Preußen“ über die Uckermärkische Konzertagentur eine finanzielle Förderung vom Landkreis erhält, bangt die Templiner Kulturstätte noch darum.
Lydia Reimann Das Preußische Kammerorchester im Multikulturellen Centrum Templin. Während die „Preußen“ über die Uckermärkische Konzertagentur eine finanzielle Förderung vom Landkreis erhält, bangt die Templiner Kulturstätte noch darum.

In diesem Jahr läuft der Vertrag über die kreisliche Förderung der Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) und im kommenden Jahr der Vertrag mit der Uckermärkischen Kulturagentur aus. Die Verträge mit beiden Kulturinstitutionen sollen verlängert werden. Auf der Kreistagssitzung am 7. Oktober soll der Landrat beauftragt werden, die Verhandlungen mit ubs, Kulturagentur und den jeweiligen Partnern zu führen. Zudem soll Dietmar Schulze (SPD) mit der Stadt Templin für eine kreisliche Förderung des Multikulturellen Centrums (MKC) ab 2017 die Verhandlungen aufnehmen.

Doch wie der Landrat in diese Gespräche gehen soll, darüber stritten sich CDU und Linke in den Ausschüssen. Andreas Meyer (CDU) kritisierte, dass der Antrag, den die Linken zusammen mit der SPD/BVB-Fraktion, FDP und den Bauern eingebracht haben, nur ein Lippenbekenntnis sei. Was fehle, sei ein Signal an die Angestellten und Kunstschaffenden, dass der Kreistag hinter ihnen stehe und entsprechend finanziell fördere. Aus diesem Grund will die CDU einen eigenen Antrag mit konkreten Zahlen zur Abstimmung stellen.

Mehr zur Fördergeld-Debatte lesen Sie hier.