Übergriffe und Volksverhetzung:

Kunde mit Faust begrüßt

Ein Syrer und ein Kenianer wurden von einem 25-Jährigen in Schwedt beschimpft, während in Prenzlau rechtsextreme Musik durchs Wohngebiet schallte.

Die Polizei ermittelt in beiden Fällen.
Patrick Seeger Die Polizei ermittelt in beiden Fällen.

Mit einem Faustschlag ins Gesicht ist ein Syrer in einem Schnellrestaurant in Schwedt begrüßt worden. Der 23 alte Mann wollte in der Nacht zum Sonntag dort mit seinem kenianischen Freund etwas essen, als einer der Kunden den sogenannten Hitlergruß darbot und sofort zuschlug. Der Syrer stürzte und zog sich Verletzungen zu, die im Klinikum behandelt werden mussten. Der Angreifer beschimpfte zudem den Kenianer und machte sich dann aus dem Staub. Polizisten konnten ihn jedoch stellen. Bei ihm handelt es sich um einen 25 Jahre alten Schwedter, welcher bereits polizeilich bekannt ist. Er wurde vorläufig festgenommen und musste seinen Rausch von 1,63 Promille im Gewahrsam ausschlafen.

Rechtsextreme Musik einkassiert

Ein 20-jähriger Prenzlauer hat spät abends den Georg-Dreke-Ring mit lauter Musik aus seinem Auto beschallt. Pech für ihn, dass eine Streife vorbeifuhr. Die Polizisten kannten die Lieder und konnten sie einer rechtsextremen Musikgruppe zuordnen. Seine Darbietung brachte dem jungen Mann eine Anzeige wegen Volksverhetzung ein. Seinen USB-Stick mit den Liedern ist er los.

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