Frust nach Vandalismus:

LAGA-Installation sinnlos zerstört

In Prenzlau haben unbekannte Täter die Planen eines Kunstwerkes offenbar mutwillig zerschnitten. Beim Vizebürgermeister der Stadt ist die Empörung über eine solche unsinnige Tat groß.

Alle neun Planen dieser Denkmal-Installation im Prenzlauer Seepark haben Vandalen sinnlos zerstört.
Horst Skoupy Alle neun Planen dieser Denkmal-Installation im Prenzlauer Seepark haben Vandalen sinnlos zerstört.

Die Stadt Prenzlau wurde um ein wichtiges Erbe der Landesgartenschau 2013 gebracht. Auf dem LAGA-Gelände im Seepark haben unbekannte Täter offenbar in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend sämtliche Planen einer Denkmal-Installation zerschnitten. Das eigens für die Schau vor drei Jahren errichtete Kunstwerk wurde damit vollkommen zerstört.

"Die Frustration nach dieser Tat ist gewaltig", sagte der zweite Beigeordnete Dr. Andreas Heinrich am Sonntag. Vor allem auch deshalb, weil dieser Akt blinder Zerstörungswut der zweite Fall von Sachbeschädigung innerhalb von zwei Wochen ist. Mitte September hatten sich Vandalen an der Freilichtbühne auf dem Seepark-Gelände ausgetobt und versucht, Feuer an Sitzbänken zu legen. Dabei werde das umzäunte Gelände, das nachts verschlossen ist, bereits mit eigenen Kräften bestreift, so Heinrich.

Besonders frustrierend sei, dass die Planen ohnehin in wenigen Tagen über den Winter abgenommen und  eingelagert worden wären. Bürgermeister Hendrik Sommer kündigte an, dass die Planen im kommenden Jahr erneuert werden. "Wir knicken nicht vor Vandalen ein", sagte er. Die Stadt werde Anzeige bei der Polizei erstatten. Andreas Heinrich hat die Hoffnung, dass sich Zeugen melden, die etwas beobachtet oder mitbekommen haben.

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