Erfolgreichste Gartenschau Brandenburgs:

LAGA war eine Goldgrube

Die Landesgartenschau in Prenzlau ist seit einem Jahr Geschichte. Doch nach der endgültigen Abrechnung könnte dem Kämmerer demnächst ein Millionen-Scheck ins Haus flattern.

Mit dicken Geldbündenl sind die Maskottchen Fine und Nemo zwar nicht umher gelaufen. Ein Geldsegen war die Landesgartenschau aber auf jeden Fall.
Fotos: Claudia Marsal, Daniel Reinhardt; Montage: Nadine Teucher Mit dicken Geldbündenl sind die Maskottchen Fine und Nemo zwar nicht umher gelaufen. Ein Geldsegen war die Landesgartenschau aber auf jeden Fall.

Dieser Tage konnte der ehemalige Geschäftsführer der gemeinnützigen LaGa-Gmbh, Christian Hernjokl, den Mitgliedern des Prenzlauer Finanzausschusses eine vorläufige Endabrechnung präsentieren. Danach beläuft sich das Barvermögen der GmbH mit Stand 15. Oktober dieses Jahres auf 2 419 694,60 Euro. Christian Hernjokl: "Da gehen dann aber noch die laufenden Betriebskosten bis zur Löschung der GmbH runter, ebenfalls Steuerrückzahlungen." Am Ende jedoch, so sehen es die Berechnungen vor, werden an die Stadtkasse 1,1 Million Euro überwiesen.

Damit ist, so Hernjokl, die Prenzlauer Gartenschau die erfolgreichste in Brandenburg bisher. Der komplette Ertrag beläuft sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Schau in Eberswalde (2002) schlägt mit knapp sieben Million zu Buche, Rathenow (2006) erreichte fünf Millionen und Oranienburg (2009) gut zehn Millionen Euro.

Überschuss ist zweckgebunden

Über den Geldsegen freut sich natürlich die Stadt. Dennoch schränkte Kämmerer Marek Wöller-Beetz ein, dass das Geld nicht einfach ausgegeben werden könne. Bei der gGmbH handelte es sich um einen gemeinnütziges Unternehmen. Bei Auflösung solcher Unternehmen erfolgt eine Zweckbindung der überschüssigen Mittel. Christian Hernjokl: "Wie haben bei Gründung der GmbH festgelegt, dass das Geld ausschließlich für die Pflege von Grünanlagen sowie für Investitionen im Bereich Kultur verwendet werden dürfen."

Wo das Geld jetzt in der Stadt eingesetzt wird, war noch nicht geplant. Die Stadt kann aber erst frühestens nach dem 16. April damit rechnen.

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