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Langohren retten Traditionsbaracke

In manchen Häusern wechseln ständig die Mieter. Das Gebäude in der Neubrandenburger Straße 7b in Prenzlau gehört dazu. Dort drohte fast der Abriss. Doch da hatte ein Verein die rettende Idee.

Mit dieser Liegenschaft wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Claudia Marsal Mit dieser Liegenschaft wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Die Mitglieder des Prenzlauer Rassekaninchenzuchtvereins wirbelten wochenlang, um ihr neues Domizil in der Neubrandenburger Straße 7b zu gestalten. Die Uckermark-Ausstellung einmal in eigenen, schönen Räumen ausrichten, davon hatten die 20 Frauen, Männer und Kinder seit Jahren geträumt. Denn bislang mussten sie sich mit ihren Veranstaltungen auf dem Gelände des Eisenbahnersportvereins teuer einmieten. "Schön war etwas anderes", denkt Ausstellungsleiter Arved Zilke an diese Zeit zurück. Als ihm dann die zentrumsnahe, alte Baracke bis 2017 kostenlos zur Pacht angeboten wurde, konnte der Verein sein Glück kaum fassen. Mit Unterstützung vieler Sponsoren, des Vermieters und der Stadt wurde das Objekt innen und außen hübsch gemacht. Pünktlich zur Schau war das Projekt dann endlich umgesetzt und die Prenzlauer konnten sich als würdige Gastgeber erweisen für die 210 schönsten Kaninchen der Uckermark.