Urteil gefällt:

Lebenslang für beide Trebenow-Mörder

Bei dieser brutalen Tat würde jeder erschaudern, befand das Gericht. Drei Mordmotive sah es als erfüllt an: Das Ermöglichen und Verdecken einer Straftat sowie Habgier.

Bei dem Einbruch in sein Haus hätte das Opfer die Täter wohl erkannt.
Thomas Walther Bei dem Einbruch in sein Haus hätte das Opfer die Täter wohl erkannt.

Nach dem brutalen Mord an dem 62-jährigen Karl-Heinz D. im Juli 2014 hat das Landgericht am Donnerstag die beiden Angeklagten für schuldig befunden. Lebenslang lautete für Steffen K. und Sarawin B. wegen gemeinschaftlichen Mordes. „Einen grauenhaften Tötungsakt“ nannte es Staatsanwalt Kai Klement. Sie wollten Karl-Heinz D. als Zeugen ihres Einbruchsdiebstahls ausschalten.

Der Rechtsmediziner hatte 13 verschiedene Gewalteinwirkungen gegen den Kopf feststellen können. Er und das Gericht gingen bei den Angeklagten von einem Tötungsvorsatz aus. Drei Mordmotive sah das Gericht als erfüllt an: Das Ermöglichen und Verdecken einer Straftat sowie Habgier. Das Gericht ordnete für Steffen K. zudem die Sicherungsverwahrung an.