Schwer verletzte Katze:

Leser zahlen Lillifees OP

Das Martyrium des tauben und angefahrenen Tieres ist den Uckermärkern an die Nieren gegangen. Aber diese Resonanz überrascht sogar den Tierschutzverein Prenzlau.

Sie ist schon wieder putzmunter und neugierig aufs Leben.
Frauke Förster Sie ist schon wieder putzmunter und neugierig aufs Leben.

Nachdem der Uckermark Kurier über den schweren Unfall des gehörlosen Tieres und die notwendige teure Operation berichtet hat, brach eine Welle der Hilfsbereitschaft los. „Wir möchten uns bei allen Katzenfreunden, die Spenden im Tierheim abgegeben oder auf unser Konto überwiesen haben, im Namen von Lillifee ganz herzlich bedanken. Es ist tatsächlich so viel Geld zusammengekommen, dass wir die Kosten für die komplizierte Operation und Nachbehandlung voraussichtlich nahezu vollständig daraus finanzieren können“, sagte Frauke Förster, Vorsitzende des Prenzlauer Tierschutzvereins.

Für den Eingriff in einer Berliner Klinik waren über 700 Euro zu Buche geschlagen. Der Erfolg gibt den Tierschützern recht. „Unsere Lillifee steht und läuft inzwischen schon recht sicher und schmerzfrei, soll sich aber noch nicht zu viel bewegen und vor allem nicht springen“, teilte Frauke Förster mit. Die Katze wird auf tierärztliche Anweisung hin noch mehrere Wochen in einer der Quarantäneboxen verbringen müssen. Erst dann kann sie an neue Halter vermittelt werden. Interessenten gibt es genug.

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