Knappe Gemeindekasse:

Letztes Schwimmbad steht auf der Kippe

Die Gemeinde Schönfeld bei Brüssow leistet sich ein Freizeitbad mit Schwimm- und Badebecken sowie Sprungturm. Doch ob es im Mai noch einmal öffnet, ist ungewiss.

Tausende Besucher strömen im Sommer bis aus Prenzlau aus den Orten rund um Klockow in das beliebte Freibad. Ob es im Sommer wieder öffnet, ist ungewiss.
Monika Strehlow Tausende Besucher strömen im Sommer bis aus Prenzlau aus den Orten rund um Klockow in das beliebte Freibad. Ob es im Sommer wieder öffnet, ist ungewiss.

Wie ein Leuchtturm kündet das letzte Schwimmbad auf den Dörfern der Uckermark vom Willen der Einwohner, das Dorf nicht einschlafen zu lassen. Doch jetzt geht der Gemeinde Schönfeld die Luft aus. Sie wird gerade noch das Geld für Pflichtaufgaben wie Straßenbeleuchtung, Winterdienst  und Wohnungsbewirtschaftung in ihren vier Orten aufbringen können.

Noch ist der Etat 2014 nicht beschlossen. Den Rotstift aber wollen die Gemeindevertreter auch bei der gerade erst sanierten Turnhalle und sogar ihren eigenen Aufwandsentschädigungen ansetzen. Die Schuld daran gibt der Bürgermeister der großen Politik, die sich immer neue Schulden leistet. "Doch wenn wir Schulden machen, werden wir sofort gemaßregelt", sagt Uwe Behnke. Ihm bleibt nur zu hoffen, dass keine vorhergesehen Ausgaben auf die Gemeinde zukommen. Dann bliebe das Schwimmbad in diesem Sommer geschlossen.

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