Nachgehakt:

Linden sind nach dem Schnitt nur noch nackte Gerippe

Prenzlauer wundern sich über radikale Baumpflegemaßnahmen an der Stettiner Straße. Aus dem Rathaus kommen dagegen beruhigende Töne.

Kahl wie eine Weide, so sehen die Linden jetzt aus.
Claudia Marsal Kahl wie eine Weide, so sehen die Linden jetzt aus.

Mehrere Tage lang wurden entlang der Stettiner Straße in Prenzlau Bäume gestutzt. Unter den neugierigen Augen der Öffentlichkeit beschnitten Arbeiter Linden zum Teil so radikal, dass den Zuschauern Zweifel am Sinn der Maßnahme kamen. „Darf man denn mit einem Mal alle Äste runterholen?“, wollten besorgte Leser am Direkten Draht des Uckermark Kurier wissen.

Vor Ort kamen wir dann ins Gespräch mit Anwohnern, die diese Sorgen zwar nicht teilen, aber auch schon gegrübelt hatten, ob das wohl alles rechtens ist.

Rathaussprecherin Alexandra Martinot bestätigte das.  „Zweimal im Jahr findet in diesem Bereich eine Prüfung statt, man schaut sich die Bäume einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand an.“ Der letzte Check im unbelaubten Zustand habe dann ergeben, dass zeitnah intensive Maßnahmen notwendig sind, so Alexandra Martinot. „Diese wurden daraufhin beauftragt.“ Der Grund dafür war, dass viele Äste  bereits sehr morsch schienen und drohten zu brechen. „Das ist gefährlich, insbesondere mit Blick auf die jetzt angekündigten Stürme“, verdeutlichte die Stadtsprecherin auf Nachfrage.

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